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Texte um den Hund

 
Für mich wird ein Haus oder eine Wohnung erst dann zu einem Heim,
wenn man vier Beine hinzufügt, ein wedelndes Schwänzchen und diese
maßlose Zuwendung.

Roger Caras

Erkenn dich selbst! Nimm die Bewunderung, die dir dein Hund entgegenbringt,
nicht als Beweis dafür, dass du ein großartiger Mensch bist.

Ann Landers

Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes.
Er ist schneller und gründlicher als ich.

Fürst Otto von Bismarck (1815 - 1898)

Hunde können unzweifelhaft zufrieden und mühelos in zwei Welten gleichzeitig leben:
in ihrer eigenen und unserer. Wir sind auf unsere Welt beschränkt.
Der Hund ist klüger als wir.

Brian Vevery-Fitzgerald

Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel.
Ich sage dir, sie sind schon lange vor uns da.

Robert Louis Stevenson (1850 - 1894)

Ich kannte einen Hund, der war so groß wie ein Mann,
so arglos wie ein Kind und so weise wie ein Greis.
Er schien soviel Zeit zu haben, wie in ein Menschenleben
nicht geht. Wenn er sich sonnte und einen dabei ansah, war es,
als wollte er sagen, was eilt ihr so? Und er hätte es gewiss gesagt,
wenn man nur gewartet hätte.

Karl Kraus (1874 - 1936)

Die Geschichte mit dem Appetit:

Tara futtert übermäßig,
sie ist regelrecht gefräßig.
Fragt man, was ihr Hobby ist,
sagt sie nichts, weil sie grad frisst.
Denn als woherzog'ner Hund
spricht sie nicht mit vollem Mund.

Sie ist den ganzen Tag versessen
auf das Eines, nämlich Fressen.
Trotzdem ist sie niemals satt,
auch wenn sie gefuttert hat.
Sie ist schon so korpulent,
dass sie Platz braucht, wenn sie pennt.

Wenn die anderen hetzen, springen,
um Pokale zu erringen
tut sie sich an der Torte gütlich.
>>Rennt ihr nur, ich lieb's gemütlich!<<

Ich bin ich
mein kleiner Hund mich kennt.
Gertrud Stein
Die Liebe zwischen Hund und Mensch ist das letzte Idyll.
Kein Hund wurde je aus dem Paradies vertrieben.
Milan Kundera
Vorsichtig drückt Oskar die Klinke herunter.
Er macht das Tor ganz auf, da sieht er ihn vor seiner Hütte sitzen: ELVIS.
Als er Oskar erkennt, springt er auf und wedelt mit dem Schwanz, als ob nie etwas geschehen wäre. In diesem Moment kommt Bauer Beckmann aus dem Stall.
"Na Oskar", sagt er. "Die Leine ist wohl noch bei dir?" Oskar nickt und murmelt:
"Es tut mir leid." Bauer Beckmann ist nicht sehr böse. "Na, jetzt weißt du ja, was ich gemeint habe", sagt er nur. "Ich hoffe, du lässt ihn nicht mehr von der Leine."
"Nein", sagt Oskar. "Nie mehr!"

"Ein Wunschhund für Oskar" aus Anne Maar

Ich kann nicht jeden Hund dieser Welt retten.
Aber ich kann die ganze Welt eines Hundes retten.